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Mehr lesenIn der Welt der elektronischen Rechnungsstellung hört man immer öfter den Begriff „ViDA“ bzw. „VAT in the Digital Age“. Aber was umfasst dieser Begriff genau, warum ist er so wichtig und was bedeutet das in der Praxis für Unternehmer? Dies lesen Sie in diesem Blogartikel.
Der Begriff ViDA wurde im Dezember 2022 von der Europäischen Kommission eingeführt. Er steht für „VAT in the Digital Age“, zu Deutsch: „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“.
ViDA ist ein Reformpaket zur Modernisierung der Mehrwertsteuerverwaltung in der EU, die dadurch digitalisiert und vereinfacht wird. Die Ziele sind mehr Transparenz, Betrugsbekämpfung und eine Vereinfachung der Verwaltung für Unternehmen. Außerdem soll ViDA eine Antwort auf die Mehrwertsteuer-Herausforderungen infolge der Plattformwirtschaft (Lieferung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen über digitale Plattformen) bieten.
Derzeit gibt es eine riesige Lücke zwischen der Mehrwertsteuer, die die EU-Länder einnehmen sollten, und der Mehrwertsteuer, die sie tatsächlich erhalten. Laut einem EU-Bericht betrug die Mehrwertsteuerlücke für alle EU-Länder zusammen 2023 ganze 61 Milliarden Euro an entgangenen Mehrwertsteuereinnahmen. 2020 waren es sogar noch 99 Milliarden Euro. Konservativen Schätzungen zufolge ist Mehrwertsteuerbetrug die direkte Ursache für rund ein Viertel dieser fehlenden Einnahmen.
Auch in Belgien entgehen dem Fiskus hohe Einnahmen aus der Mehrwertsteuer. Die Wirtschaftszeitung De Tijd berichtet, dass es sich jährlich um rund 11 Milliarden Euro handelt, ein Fünftel der insgesamt für Produkte und Dienstleistungen fälligen Umsatzsteuer.
Durch die Einführung von ViDA könnten die EU-Länder jährlich bis zu 18 Milliarden Euro mehr an Einnahmen aus der Mehrwertsteuer erhalten, darunter 11 Milliarden Euro als Folge von Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen das Wachstum von Unternehmen, vor allem von KMU, erleichtern.
ViDA stützt sich auf drei Hauptfaktoren:
Unternehmer sollen sich nur mehr in einem EU-Mitgliedstaat für den grenzüberschreitenden Handel registrieren müssen. Dies wird die Steuerverwaltung für Unternehmen vereinfachen und zu weniger doppelten Registrierungen führen.
Dank automatisierter Mehrwertsteuererklärungen werden europäische Unternehmen weniger Verwaltungsaufwand haben. Außerdem können sie mit einer schnelleren Mehrwertsteuererstattung rechnen.
Diese Vorteile gehen allerdings mit einer Änderung für Unternehmen einher: Um die Mehrwertsteuererklärung in Echtzeit zu ermöglichen, werden E-Rechnungen (der digitale Austausch von Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format) nämlich für Unternehmen zur Pflicht. In Belgien ist dies schon ab dem 1. Januar 2026 der Fall. Verwenden Sie Billit? Dann müssen Sie sich darüber keine Sorgen machen, denn dann sind Sie schon jetzt bereit für diese Pflicht. Zudem kommen Sie in den Genuss der vielen Vorteile, die E-Rechnungen bieten.
Lesen Sie außerdem: E-Rechnungspflicht ab 2026: Was bedeutet dies für Sie als Unternehmer?
The European Council gave the final green light to the ViDA package of Am 11. März 2025 hat der Rat der Europäischen Union endgültig grünes Licht für das ViDA-Reformpaket gegeben. Die Maßnahmen werden nun schrittweise zwischen 2028 und 2035 implementiert. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie allerdings noch in nationales Recht umsetzen.
In Belgien ist die Einführung der E-Rechnungspflicht schon ein erster Schritt in diesem Prozess. Darüber hinaus hat Belgien bereits angekündigt, die ViDA-Regeln auch national anwenden zu wollen (also nicht nur für grenzüberschreitende Transaktionen).
ViDA oder VAT in the Digital Age ist eine einschneidende Reform, die die Mehrwertsteuervorschriften in der EU modernisiert. Dies bringt sowohl für öffentliche Einrichtungen als auch für Unternehmen große Vorteile mit sich, aber auch neue Pflichten.
Für europäische Unternehmer ist wichtig, sich rechtzeitig auf die Änderungen vorzubereiten, um künftig möglichst optimal von einem effizienteren und transparenteren Mehrwertsteuersystem zu profitieren.
Mehr erfahren:
Einer der Standards für E-Rechnungen in Europa ist Peppol. Diese Abkürzung stand ursprünglich für „Pan-European Public Procurement Online“. Heute ist Peppol eine etablierte internationale Marke, die mehr abdeckt als nur Europa und öffentliche Einrichtungen. Was sollten Sie über dieses Netzwerk wissen?
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